Ziele am Rande Wiesbadens

Das Biebricher Schloß, ein prachtvoller dreiflügeliger Barockbau, wurde von 1700 bis 1750 direkt am Rhein errichtet. Er war Residenz der Fürsten und späteren Herzöge von Nassau. Die Rotunde und Galerien dienen heute als Repräsentationsräume dem hessischen Ministerpräsidenten. In Wiesbaden-Biebrich befindet sich die Schiffsanlegestelle der Köln-Düsseldorfer, die in den Sommermonaten täglich Ausflugsfahrten in den Rheingau anbieten.

Die 1888 installierte Nerobergbahn ist eine durch Wasserballast betriebene Drahtseilbahn und gilt als technisches Kulturdenkmal. Die Bahnstrecke ist 440 m lang, mit einer Steigung von 25% und einem Höhenunterschied von 80 m. Der runde Neroberg-Tempel wurde 1851 von Philipp Hoffmann errichtet. In der Nähe gibt es eine sogenannte "Erlebnismulde" für Kleinkunstaufführungen und ein Ausflugscafé. Das auf dem Neroberg gelegene Opelbad mit herrlichem Blick auf Wiesbaden und ins Rhein-Main-Gebiet wurde 1933/34 im Bauhausstil als Freiluftbad angelegt und nach seinem Stifeter benannt. Es gilt als eines der schönsten Schwimmbäder Deutschlands.

Die Griechische Kapelle wurde von 1847 bis 1855 als Grabkirche mit 5 vergoldeten Zwiebelkuppeln im russisch-byzantinischen Stil für die sterblichen Überreste der aus St.Petersburg stammenden Gattin Herzog Adolfs , Großfürstin Elisabeth Michailnova und ihren Säuglingen geschaffen. Der Kirchenraum hat eine reiche Marmorverkleidung. Die russisch-othodoxe Gemeinde Wiesbadens hält ihren Gottesdienst bis heute in der Griechischen Kapelle ab. Der russische Friedhof wurde 1856 angelegt. Hier befindet sich das Grab des berühmten expreessionistischen Malers Alexej von Jawlensky.

Um 1200 wurde die Burg Sonnenberg in landschaftlich exponierter Lage errichtet. Sie war wichtigste Bastion der Grafen von Nassau. Die Burg ist heute eine stattliche Ruine und beherbergt ein kleines Burgmuseum.

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